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AXA Private Equity veräußert Icare an Europ Assistance
Paris, 9. September 2004

Der Verkauf von Icare, einer Notfall- und Serviceorganisation im Bereich Automobilwartungs- und technische Ausfallversicherungen, an Europ Assistance Group ist für die LBO-Funds von AXA Private Equity bereits der dritte Exit in diesem Jahr. Die beiden anderen Exits waren:

  • der Verkauf von Cornhill France an Macif Group, basierend auf einem Unternehmenswert von € 96 Millionen, was einem Exit-Multiple von 5 entsprach.
  • der Verkauf von Titanite an Fonds Partenaire Gestion, basierend auf einem Unternehmenswert von € 64,5 Millionen, was einem Exit-Multiple von 3 entsprach.

Bei dem vorliegenden Verkauf ist es AXA Private Equity erneut gelungen, für den beteiligten Fonds eine im Hinblick auf den IRR-Multiple erfolgreiche Transaktion abzuschließen. AXA Private Equity und das Management Team von Icare haben 95 % des Kapitals von Icare SA, der Muttergesellschaft der Icare Gruppe, an Europ Assistance Holding, der Muttergesellschaft der Europ Assistance Group, veräußert.

AXA Private Equity und das Management von Icare haben die Icare Group im Juli 2000 im Zuge eines LBOs erworben. Zum damaligen Zeitpunkt stellte diese Transaktion in Frankreich den ersten LBO-Deal im Versicherungssektor dar. Bei einem konsolidierten Umsatz von € 55 Millionen und einem operativen Ergebnis von über € 5 Millionen in 2003 beschäftigt die Icare Group 120 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in Frankreich führender Anbieter von technischen Ausfallversicherungen für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und bereits auf einigen europäischen Märkten vertreten. Darüber hinaus ist Icare einer der bedeutendsten Player im Segment der Automobilwartung.
Durch effiziente und flexible Informationssysteme kann Icare sowohl Automobilherstellern und deren Zulieferern als auch Finanzorganisationen und Automobilversicherern eine Produktpalette liefern, deren Vielfalt es diesen Unternehmen ermöglicht, die Treue ihrer Kunden nachhaltig zu festigen.

In den vergangenen 10 Jahren erreichte die Gruppe jeweils eine jährliche Wachstumsrate von über 20 %. Zwischen 2000 und 2004 führte die Gruppe ein Programm der Restrukturierung und internationalen Expansion (Italien, Spanien, Belgien, Portugal) durch. Verantwortlich für dieses Programm waren zum einen das Management unter der Führung von CEO Alain Cruchet und zum anderen der Mehrheitsgesellschafter AXA Private Equity.

Gemäß Alain Cruchet, CEO von Icare, "wird der Zusammenschluss mit einer bedeutenden internationalen Gruppe wie Europ Assistance die Geschäftsentwicklung von Icare substantiell beschleunigen, sodass wir mit unseren wichtigsten internationalen Partnern aufschließen können."

Philippe Poletti, Director im LBO-Team von AXA Private Equity erklärt: "Die Wahl fiel auf Europ Assistance, weil wir von hier das beste Angebot erhielten - sowohl was den Business Plan für Icare und seine Teams als auch den Wertansatz für die existierenden Gesellschafter betraf."

Die Vertragsvereinbarungen zwischen den Parteien erfolgen vorbehaltlich der Zustimmung der französischen Regulierungsbehörde für das Versicherungswesen (Comité des Entreprises d'Assurances) sowie der französischen Wettbewerbsbehörde (Direction Générale de la Concurrence, de la Consommation et de la Répression des Fraudes), die den Konzentrationsgrad im Versicherungswesen überwacht.

Über Europ Assistance

Europ Assistance wurde vor 40 Jahren gegründet und ist heute in allen Teilen der Welt aktiv. Von ihr stammt das bewährte Konzept der Assistance. Sowohl Privat- als auch Firmenkunden werden mit maßgeschneiderten Lösungen für spezielle oder alltägliche Probleme versorgt - 24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr.
Die Gruppe bietet ihre Serviceleistungen in vier Kernbereichen an: Gesundheit, Tourismus, Automobil, Dienstleistungen für Haushalte und Unternehmen.
Als 100%ige Tochtergesellschaft der Generali Gruppe ist Europ Assistance derzeit in 208 Ländern und Regionen tätig. Die Gruppe umfasst 50 Unternehmen mit insgesamt über 4 000 Mitarbeitern, die in den folgenden 34 Ländern vertreten sind:
Algerien, Argentinien, Österreich, Belgien, Brasilien, China, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Französisch Polynesien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Israel, Italien, Japan, Libyen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Irland, Russland, Singapur, Südafrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Tunesien, Großbritannien, USA.

In 2003 wickelte Europ Assistance bei insgesamt 37,8 Millionen eingegangenen Anrufen weltweit 6,8 Millionen Schadenfälle ab.

Weitere Informationen unter: www.europassistance.com

An der Transaktion waren beteiligt:

  • AXA Private Equity: Philippe Poletti, Thibault Basquin
    M&A Bank: Gimar Finance (François de Varenne, Thierry Marie)
    Wirtschaftsprüfer (Financial & Fiscal Due Diligence): PwC (Martin Naquet-Radiguet, Antoire Grenier, Géraud de Riberolles)
    Rechtsberater: De Pardieu, Brocas, Maffei (Guillaume Toutee, Christian Hertz, Stanislas Richoillez)
  • Europ Assistance Holding: Martin Vial, François Commune
    M&A Bank: Deloitte (Paul-Henri Denieuil, Colin Dominique, Jacques-Edouard Moreau, Cyril Besseddik)
    Rechtsberater: E&Y Law (Arthur Pierret)
    Wirtschaftsprüfer (Financial & Fiscal Due Diligence): E&Y (Guillaume Fontaine, Patrick Ménard)
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