International
Français English
Web TV
Reporting für Investoren Reporting für Investoren
Online Due Diligence
AXA Private Equity investiert in Agendia BV
Paris, 30. März 2004

Über ihre Venture Capital-Fonds hat AXA Private Equity in Agendia BV investiert, eine Pharmakogenomie-Gesellschaft, die 2003 von namhaften Wissenschaftlern eines niederländischen Krebsforschungszentrums gegründet wurde. Gilde Investment Management hat die erste Finanzierungsrunde der in Amsterdam ansässigen Gesellschaft begleitet. Darüber hinaus war auch Global Life Sciences im Investorenkonsortium vertreten.

Diese Investition bedeutet für AXA Private Equity den Abschluss der vierten Transaktion mit einer Biotechnologie-Gesellschaft (neben Innate Pharma, Mutabilis und Cytheris) während der letzten 18 Monate und gleichzeitig die erste Transaktion in den Niederlanden.

Agendia hat den ersten Erkennungstest entwickelt, der auf Microarrays basiert und die Erkennung von bösartigen Tumoren bei Brustkrebserkrankungen über die Aktivität der entscheidenden Gene ermöglicht. Diese wichtige Entdeckung für die frühzeitige Diagnose von Brustkrebs und ihre Überprüfung im Rahmen einer unabhängigen Studie haben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da sie über die traditionellen Kriterien der pathologischen Diagnostik - wie sie von der Universität St. Gallen oder den US-amerikanischen National Institutes of Health erstellt wurden - hinausgehen.

Die in der ersten Tranche eingeworbenen Mittel werden für die Vermarktung des Blockbusters - einen Test für die Brustkrebs-Erkennung mittels Microarrays - und die unabhängige Entwicklung von Tests für die Erkennung diverser Krebserkrankungen auf Grundlage von Genexpressionsprofilen verwendet.

„Agendia ermöglicht Klinikern und Patienten, von einem Fortschritt zu profitieren, der die Lebensqualität verbessert, die Effektivität von Behandlungen erhöht und zudem die entstehenden Kosten senkt“, erläutert Christine Panier, Senior Investment Manager des Venture Capital-Teams von AXA Private Equity. „Wir sind von diesem Ansatz überzeugt, bei dem Agendia die fundierten klinischen und akademischen Erfahrungen ihrer Gründer mit einem ehrgeizigen und weitgehenden Entwicklungsprojekt verknüpft.“

„Wir sind sehr zufrieden, dass unser Angebot von so namhaften internationalen Investoren unterstützt wird. Unter den aktuell herrschenden Marktbedingungen, die viele Herausforderungen mit sich bringen, zeugt dies von einer besonderen Unterstützung für die Strategie der Gesellschaft und ihre technischen Entwicklungsprogramme“, erläutert der Geschäftsführer von Agendia, Dr. Bernhard Sixt. Er ergänzt, dass Agendia bereits über ein Labor mit hoher Kapazität verfüge und eine Angebotsform erwäge, die es der Gesellschaft ermöglichen würde, ihr Produkt als eine internationale Dienstleistung anzubieten. Die Infrastruktur von Agendia könnte darüber hinaus das Interesse weiterer Partner wecken, die über Lizenzen eingebunden werden und so zur Ausweitung des Angebots beitragen.

Die Diagnostika von Agendia tragen dazu bei, dass von Krebserkrankungen betroffene Patienten eine bessere klinische Versorgung erhalten, die Ärzte die Behandlung besser auf den einzelnen Patienten abstimmen können und Standardprognosen leichter erkannt werden, was die potentielle Auswahl neuer Medikamente erleichtert und deren Entwicklung in klinischen und vorklinischen Phasen beschleunigt.

Über Agendia BV

Agendia wurde von Wissenschaftlern des in Amsterdam ansässigen niederländischen Krebsforschungszentrums NKI gegründet. Sie sind die Verfasser einer Grundlagenstudie, die im vergangenen Jahr im New England Journal of Medicine and Nature veröffentlicht wurde. Das NKI hat seine ersten Forschungsarbeiten im Brustkrebs-Bereich mit Hilfe von Gewebeprobenarchiven durchgeführt. So konnten die Forscher bestimmte Strukturen von Genexpressionen identifizieren, was die Unterscheidung von gut- und bösartigen Tumoren erleichtert. Diese Studien kamen zu dem Schluss, dass Genexpressionen Ärzten ermöglichen könnte, die Patientenkategorien zu bestimmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit am besten mit einer Chemotherapie zu behandeln wären, so dass die - unnötige - unterstützende Chemotherapie in weniger Fällen eingesetzt würde.

Weitere Informationen unter: www.agendia.com

AXA Links:
Site Map Rechtliche Inweise